Baslerstab / Basel-Stadtschappo
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sportASSIST, 11. September 2005


Folgende Projektpartner engagieren sich massgeblich für schappo.


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Angebote privater und nicht staatlicher Institutionen (Disclaimer)

img Auf und neben dem Spielfeld optimal betreut: die Juniorinnen und Junioren des FC Concordia Basel.

Am 11. September 2005 konnten die Macher von «sportASSIST» den siebten schappo aus den Händen von Regierungsrat Dr. Guy Morin entgegennehmen.

Prävention im Sportverein wird beim FC Concordia Basel ernst genommen. Denn nur mit der Unterstützung und dem Rückhalt der Vereinsleitung kann ein solch ganzheitliches Projekt, das von Peter Weishaupt und Martin Zimmermann auf die Beine gestellt wurde, Erfolg haben. «sportASSIST» ist ein Präventions- und Bildungsprogramm, das auch für Aussenstehende gut nachvollziehbar ist.

Fünf klar benannte, modular aufgebaute Themenbereiche decken die Bedürfnisse von
jungen SportlernInnen ab:

1. Ausbildung
2. Geschlechtergerechtigkeit
3. Migration
4. Sucht
5. Gewalt


Im Projekt liegt ein besonderes Entwicklungspotential, weil es von einem ganzheitlichen Präventionsbegriff ausgeht, was Schutzfaktoren stärkt und Risikofaktoren insgesamt verringert. Die fünf Module definieren eine klare Grundhaltung und konkrete Ziele, deren Verwirklichung nun in die Wege geleitet werden kann.

Viele der angesprochenen Jugendlichen befinden sich im Übergang vom Kind zum Erwachsenenleben.
Diese Phase ist geprägt durch eine gewisse Labilität: das Elternhaus verliert bei der Vermittlung von Werten und Normen an Bedeutung. Ausserfamiliäre Strukturen und Personen, wie z.B. der Trainer oder der Coach, gewinnen an Wichtigkeit. Hier kann «sportASSIST» konstruktive Hilfe anbieten. Das Projekt versucht durch direkte Intervention mit seinen aufklärenden und erzieherischen Elementen positiv auf das Suchtverhalten der jugendlichen Sportlerinnen und Sportler einzuwirken. Im Sinne der Primärprävention sollten dabei die wirksamen Schutzfaktoren gestärkt und im Sinne der Sekundärprävention die Risiken für eine Suchterkrankung frühzeitig erfasst werden.

Josha Frey, Beauftragter für Suchtprävention, AJFP



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