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Die Anderen, 30. November 2006


Folgende Projektpartner engagieren sich massgeblich für schappo.


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Angebote privater und nicht staatlicher Institutionen (Disclaimer)

img Die Anderen fördern Auftritte vor Publikum. Das Selbstbewusstsein der Künstler/-innen wird dadurch gestärkt.

Am 30. November 2006 überreichte Regierungsrat Dr. Guy Morin den Anderen für ihre Integrationsarbeit mit Behinderten den elften schappo.

Aktivitäten des Vereins DIE ANDEREN zeigen: auf der Ebene des künstlerischen Schaffens hat Normalität weniger Gewicht. Behindert oder nicht - in der spielerischen und schöpferischen Zusammenarbeit verbinden sich die Geister. DIE ANDEREN leben und fördern genau dies in der Basler Kulturszene.


Eine Diplomarbeit stand am Anfang von DIE ANDEREN. Der angehende Sozialpädagoge Daniel Seeholzer wollte 1995 seine theoretischen Überlegungen zur "Integration von behinderten Menschen durch Öffentlichkeitsarbeit" mit einem Praxisbeispiel belegen und brachte vier behinderte Heimbewohner mit zwei professionellen Musikern zusammen. Aus einer wilden Improvisationssession wurde die Band DIE ANDEREN aus der Taufe gehoben, welche mit ihren Auftritten sofort durchschlagenden Erfolg hatte und bald die erste CD auf den Markt brachte.

Dies ermutigte die Initianten Daniel Seeholzer, Markus Fürst und Michael Pfeuti aus der Band DIE ANDEREN einen Verein gleichen Namens zu gründen. Entstanden ist daraufhin eine eigenständige und schräge Kulturszene, die Behinderte und Nichtbehinderte zusammenbringt. Bei den Anlässen und Ausstellungen verwischen die Grenzen zwischen normal und anders. Barrieren, Vorurteile und Ängste der "Normalen" gegenüber Behinderten verschwinden. Behinderte werden vom Publikum als Künstler/-innen wahrgenommen. DIE ANDEREN leisten mit ihrem Engagement zudem einen wichtigen Beitrag gegen Gewalt und Übergriffe an behinderten Menschen.

Akademie als Ziel
Die Kulturprojekte von DIE ANDEREN entstehen auf Initiative von Künstler/-innen, die neue Wege beschreiten und zusammen mit Behinderten Grenzen ausloten möchten. Ott, Seeholzer und ihre Mitstreiter sind überzeugt, dass die künstlerischen Ausdrucksformen behinderter Menschen ein breites Publikum inspirieren und dazu beitragen, die Kluft zwischen so genannt Normalen und so genannt Behinderten im Alltag aufzuheben. In der Begründung einer Akademie für behinderte Kulturschaffende - einer professionell betriebenen und betreuten Ausbildungsstätte - sehen die Initianten einen Weg den Stellenwert von Integrationsarbeit mittels Kunst weiter zu erhöhen.



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