Baslerstab / Basel-Stadtschappo
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@work, 15. März 2007


Folgende Projektpartner engagieren sich massgeblich für schappo.


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Angebote privater und nicht staatlicher Institutionen (Disclaimer)

img Jehona, Adinson, Hatice, Zehudin und Ricardo freuen sich auf den Start ihres Praktikums.

The 12th schappo goes to @work: Am 15. März 2007 wurden Eve Jaeggi und Michel Fischer vom Verein Lebensträume von Regierungsrat Dr. Guy Morin für ihre Integrationsarbeit mit Jugendlichen und Behinderten mit dem zwölften schappo geehrt.

Italienische Lebensfreude und viel Engagement: @work unternimmt etwas gegen die Not der Jugendlichen in Basel und integriert im Schulrestaurant im Horburghof zehn Jugendliche in die Arbeitswelt.

"Young urban poor" werden Jugendliche in Fachkreisen genannt, die auf Sozialbeiträge angewiesen sind. In Basel macht diese Gruppe den grössten Anteil aller Bezüger von Sozialhilfen aus. Immer mehr junge Menschen treten frühzeitig aus der obligatorischen Schule aus. Der Einstieg in eine berufliche Ausbildung wird damit zur beinahe unüberwindbaren Hürde. Ein Viertel aller Jugendlichen befinden sich nach der obligatorischen Schulzeit in einer Zwischenlösung.

Besonders Migranten/-innen mit ungenügender Schulbildung sowie junge Menschen mit Behinderung haben Mühe, Lehrstellen zu finden. Der Verein Lebensträume schafft mit @work eine Perspektive für einige dieser Jugendlichen und ebnet ihnen den Weg in den Arbeitsmarkt.

Zertifikat inkl.: pizzaioli@work

Im März 2007 startete @work mit zehn Praktianten/-innen im eigenen Restaurant im Horburghof im Kleinbasel. Die Jugendlichen – unterstützt durch zwei Fachpersonen – sind selbst für den Betrieb des Restaurants verantwortlich. Sie absolvieren gleichzeitig Ausbildungsprogramme für Pizzaiolos oder Pizzaiolas, Hilfsköche oder Servicefachpersonen. Die aus verschiedenen Kulturen stammenden Jugendlichen kochen und servieren italienische Küche und lernen mit den Wünschen und Anliegen von Kunden umzugehen. Kompetenzen, die innerhalb und ausserhalb der Gastronomie als Referenzen dienen. Während ihres einjährigen Praktikums werden die Jugendlichen im Berufsfindungsprozess begleitet und beraten. Schulische Defizite werden aufgeholt und als Abschluss winkt ein anerkanntes Zertifikat.

Die Initianten Eve Jaeggi und Michel Fischer haben sich zum Ziel gesetzt, dass alle Jugendlichen am Ende des Programms eine Arbeitsstelle antreten können. Ihr Motto: Die richtige Stelle für die passende Fähigkeit.



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