Baslerstab / Basel-Stadtschappo
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Strassenbibliothek, 23. September 2004


Folgende Projektpartner engagieren sich massgeblich für schappo.


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Angebote privater und nicht staatlicher Institutionen (Disclaimer)

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Am 23. September 2004 konnten die Macherinnen der STRASSENBIBLIOTHEK den dritten schappo aus den Händen von Regierungsrat Dr. Hans Martin Tschudi entgegennehmen.

Wer hat Angst vor dem Buchstabenmonster? Die Kinder im Matthäusquartier jedenfalls nicht. Immer am Mittwoch um 14.00 Uhr treffen sich Mädchen und Buben im Alter von 6-12 Jahren an der Amerbachstrasse. Sie lesen in Büchern, schreiben ihre selbst erfundenen Geschichten, malen ihre Traumwelten oder hören aufmerksam zu, wenn eine der Betreuerinnnen aus einem Buch vorliest. Während anderthalb bis zwei Stunden befassen sich die Kinder auf spielerische Art und Weise mit dem geschriebenen Wort.

STRASSENBIBLIOTHEK
stellt das gemeinsame Lesen von Büchern und die Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache in den Mittelpunkt. Die teilnehmenden Kinder verarbeiten die Buchinhalte und können ihre eigenen Ideen entwickeln. Sie schreiben, spielen Theater oder malen in bunten Farben die wildesten Geschichten.

Die Initiantinnen wollen damit benachteiligten und fremdsprachigen Kindern den Zugang zum Buch und damit auch das Verständnis für die deutsche Sprache erleichtern. Wer die Sprache beherrscht, wird weniger ausgegrenzt und kann sich somit besser Gehör verschaffen.

Mitmachen heisst auch mitgestalten,
die Kinder werden aktiv miteinbezogen. Sie können sich Texte wünschen - und auf ihre Initiative hin entstand auch ein Buch, in dem sie eigene Ideen, Meinungen und Erlebtes festhalten.

Im Sommer treffen sich die Kinder auf einer Wiese im Freien. Im Winter steht das Lokal am Wiesenschanzenweg zur Verfügung. Das Interesse ist gross - das beweist auch die während der Sommerferien durchgeführte Bücher-Woche.

Für die Kinder ist die Teilnahme kostenlos. Das Engagement wird getragen von der Bewegung ATD Vierte Welt. Das Leitungsteam setzt sich aus vier freiwilligen Mitarbeiterinnen und der Projektleiterin Ursula Messerli zusammen. Alle Betreuerinnen besitzen eine Ausbildung oder Erfahrung im sozialen und pädagogischen Bereich. Mit Ausnahme der Projektleiterin arbeiten alle Betreuerinnen ehrenamtlich.

«STRASSENBIBLIOTHEK ist mehr als ein Buchverleih.
Dank diesem Engagement wird die Auseinandersetzung mit dem geschriebenen Wort zum positiven Erlebnis. Das alleine macht dieses Projekt schon so wertvoll und nachahmenswert.»

Susanne Picaretta, stv. Beauftragte für Kinder- und Jugendförderung, AJFP



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