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Wegbegleitung Basel, 9. Februar 2012
Wegbegleitung Basel 9. Februar 2012
Projekt-Steckbrief
Expertenmeinung
Förderbeitrag
Kontaktadresse
Freiplatzaktion Basel 27. Oktober 2011
Seniorentheater Riehen-Basel 22. Juni 2011
GGG Wegweiser 17. Februar 2011
Matthäusmarkt 14. Oktober 2010
Lauftreff Sehbehinderter 17. Juni 2010
Theater Arlecchino 11. März 2010
Graue Panther 2. Dezember 2009
INTERNETCAFÉ PLANET13 22. Oktober 2009
Mozaikzeitung 29. April 2009
Angehörigen Selbsthilfe 23. Oktober 2008
Dream Team, 22. Mai 2008
Beraber, 28. Februar 2008
NEUSTART, 25. Oktober 2007
Wechselstrom, 21. Juni 2007
@work, 15. März 2007
Die Anderen, 30. November 2006
elterntelefon, 28. September 2006
kissnordwestschweiz.ch 4. Mai 2006
Creopolis, 27. Oktober 2005
sportASSIST, 11. September 2005
Stift & Co., 16. Juni 2005
Mädchenrat, 21. April 2005
Bärenacht, 4. Dezember 2004
Strassenbibliothek, 23. September 2004
«100% music - no drugs», 17. Juni 2004
Kleinbasler Familienferien, 29. April 2004
Weitere Projekte mit Vorbildcharakter
Folgende Projektpartner engagieren sich massgeblich für schappo.
Angebote privater und nicht staatlicher Institutionen (
Disclaimer
)
Einige der engagierten Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter.
Jede Woche eine Sternstunde. Ungeduldig und mit grosser Vorfreude wartet Brigitte K. auf das Treffen mit ihrer Wegbegleiterin.
Menschen in kritischen Lebenssituationen sind oft auf sich alleine gestellt und einsam. Sie flüchten in die Isolation und verlieren den Kontakt. Das muss nicht sein! Vor fünf Jahren wurde «Wegbegleitung Basel» gegründet. Eine Organisation, die Personen in schwierigen Umständen mit Freiwilligen zusammenbringt, und Hilfesuchenden so helfen will, den Alltag besser zu meistern oder den Anschluss nicht zu verpassen.
In Basel stehen über dreissig engagierte Freiwillige im Einsatz. Sie haben sich gezielt geschult und auf die anspruchsvolle Tätigkeit als Wegbegleiter/-in vorbereitet. Unabhängig von Alter, Geschlecht oder Glauben schenken sie Zeit und stellen ihre speziellen Kompetenzen zur Verfügung. So finden sich im Pool der Wegbegleiter/-innen Sprach- und Organisationstalente, pädagogisch geschulte Fachpersonen, Menschen, die gut zuhören können oder andere, die ihre eigene Krise erfolgreich gemeistert haben. Sie wollen mit ihrem Engagement ein Zeichen der Solidarität setzen, handeln aus Nächstenliebe und möchten der Gesellschaft etwas Sinnvolles zurückgeben. Die Einsätze erfolgen freiwillig und werden nicht entschädigt. Die Tätigkeiten sind so vielfältig wie die Menschen mit ihren Problemen.
Eine ältere Dame möchte regelmässig im Freien spazieren. Ein junger, depressiver Mann schätzt das wöchentliche, einfühlsame, persönliche Gespräch. Eine alleinerziehende Mutter hat den Bürokram nicht mehr unter Kontrolle. Oder der krankheitsbedingt entlassene Verkaufsleiter gewinnt wieder Selbstvertrauen beim Vorbereiten der Bewerbungsgespräche. Damit möglichst alle Erwartungen erfüllt werden und keine
Missverständnisse entstehen, werden die Ziele und Inhalte der Wegbegleitung in einer Vereinbarung schriftlich festgehalten.
Organisiert und administrativ betreut wird das Projekt von einer ökumenischen Kontaktstelle. Diese Stelle pflegt den Dialog mit Fachstellen im Gesundheits- und Sozialbereich und unterstützt die hilfesuchenden Personen bei der Wahl der geeigneten Wegbegleitung. Und sie ist auch verantwortlich für die Durchführung der Info-Abende, Weiterbildungskurse, laufende Begleitung oder der Supervisionsangebote für die Wegbegleiter/-innen.
Mit diesem zielorientierten und in der Regel zeitlich befristeten Engagement hilft die Wegbegleitung vielen Menschen wieder Orientierung und Perspektiven im Leben zu erhalten sowie das Selbstwertgefühl zu stärken: ein wertvoller, äusserst geschätzter Beitrag, damit Freude und Zuversicht wieder im Zentrum stehen.
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