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Wegbegleitung Basel, 9. Februar 2012


Folgende Projektpartner engagieren sich massgeblich für schappo.


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Angebote privater und nicht staatlicher Institutionen (Disclaimer)

img Einige der engagierten Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter.



Jede Woche eine Sternstunde. Ungeduldig und mit grosser Vorfreude wartet Brigitte K. auf das Treffen mit ihrer Wegbegleiterin.

Menschen in kritischen Lebenssituationen sind oft auf sich alleine gestellt und einsam. Sie flüchten in die Isolation und verlieren den Kontakt. Das muss nicht sein! Vor fünf Jahren wurde «Wegbegleitung Basel» gegründet. Eine Organisation, die Personen in schwierigen Umständen mit Freiwilligen zusammenbringt, und Hilfesuchenden so helfen will, den Alltag besser zu meistern oder den Anschluss nicht zu verpassen.

In Basel stehen über dreissig engagierte Freiwillige im Einsatz. Sie haben sich gezielt geschult und auf die anspruchsvolle Tätigkeit als Wegbegleiter/-in vorbereitet. Unabhängig von Alter, Geschlecht oder Glauben schenken sie Zeit und stellen ihre speziellen Kompetenzen zur Verfügung. So finden sich im Pool der Wegbegleiter/-innen Sprach- und Organisationstalente, pädagogisch geschulte Fachpersonen, Menschen, die gut zuhören können oder andere, die ihre eigene Krise erfolgreich gemeistert haben. Sie wollen mit ihrem Engagement ein Zeichen der Solidarität setzen, handeln aus Nächstenliebe und möchten der Gesellschaft etwas Sinnvolles zurückgeben. Die Einsätze erfolgen freiwillig und werden nicht entschädigt. Die Tätigkeiten sind so vielfältig wie die Menschen mit ihren Problemen.

Eine ältere Dame möchte regelmässig im Freien spazieren. Ein junger, depressiver Mann schätzt das wöchentliche, einfühlsame, persönliche Gespräch. Eine alleinerziehende Mutter hat den Bürokram nicht mehr unter Kontrolle. Oder der krankheitsbedingt entlassene Verkaufsleiter gewinnt wieder Selbstvertrauen beim Vorbereiten der Bewerbungsgespräche. Damit möglichst alle Erwartungen erfüllt werden und keine
Missverständnisse entstehen, werden die Ziele und Inhalte der Wegbegleitung in einer Vereinbarung schriftlich festgehalten.

Organisiert und administrativ betreut wird das Projekt von einer ökumenischen  Kontaktstelle. Diese Stelle pflegt den Dialog mit Fachstellen im Gesundheits- und Sozialbereich und unterstützt die hilfesuchenden Personen bei der Wahl der geeigneten Wegbegleitung. Und sie ist auch verantwortlich für die Durchführung der Info-Abende, Weiterbildungskurse, laufende Begleitung oder der Supervisionsangebote für die Wegbegleiter/-innen.

Mit diesem zielorientierten und in der Regel zeitlich befristeten Engagement hilft die Wegbegleitung vielen Menschen wieder Orientierung und Perspektiven im Leben zu erhalten sowie das Selbstwertgefühl zu stärken: ein wertvoller, äusserst geschätzter Beitrag, damit Freude und Zuversicht wieder im Zentrum stehen.



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