Baslerstab / Basel-Stadtschappo
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Seniorentheater Riehen-Basel 22. Juni 2011


Folgende Projektpartner engagieren sich massgeblich für schappo.


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Angebote privater und nicht staatlicher Institutionen (Disclaimer)

img Vom Bühnenbild über die Kostüme bis zu den auswendig gelernten Texten: Alles wird vom Seniorentheater Riehen-Basel sorgfältig erarbeitet.



Applaus. Applaus. Der Vorhang öffnet sich zum dritten Mal. Das Seniorenpublikum klatscht begeistert.

Über 25 Mal spielten die Laienschauspieler/-innen vom «SENIORENTHEATER RIEHEN-BASEL» das Lustspiel «Bsuech us Amerika». Der Applaus ist ihnen sicher. Das besondere daran: Hier spielen Senioren für Senioren. Sie engagieren sich, um die Lebensqualität und damit auch die Lebensfreude von älteren Menschen zu erhöhen.

Faszinierend. Eindrücklich. Das braucht Mut. Solche und ähnliche Komplimente hört man aus dem Publikum. Und wenn der Vorhang gefallen ist, demontieren die gleichen Schauspielerinnen und Schauspieler die Bühne und bereiten sich auf den nächsten Auftritt vor. Mit diesem Engagement will das Ensemble einen Beitrag leisten, die Alltagsroutine von Bewohnerinnen und Bewohnern in Alters- und Pflegeheimen zu durchbrechen und so älteren Menschen Freude, Unterhaltung, Abwechslung und Licht in ihr Leben zu bringen.

Der Verein zählt 20 gestandene Frauen und Männer im Alter von 50 – 86 Jahren zu seinen Aktivmitgliedern. Sie lieben die Bretter, die die Welt bedeuten. Jedes Jahr studieren sie ein neues Lust- oder Schauspiel ein. «Noblesse oblige» oder «Millionär und armi Schlugger» heissen die Stücke. Alle Rollen werden von Senioren gespielt. Die Idee für das Bühnenbild wird in Eigenregie entwickelt und aufgebaut. Dazu gehört natürlich auch die Organisation der Tournee und damit verbunden, der Auf- und Abbau der Wanderbühne am jeweiligen
Spielort. Unterstützt werden sie von einer professionellen Regisseurin. Sie hilft mit, die Stücke auszuwählen, zu bearbeiten, einzustudieren und schlussendlich aufzuführen. Die Leitung, Organisation und Koordination aller Aktivitäten liegt in den Händen des fünfköpfigen Vorstandes, der ehrenamtlich und mit ungeheurem Einsatz für ein reibungsloses Vereinsleben besorgt ist.

Bewegen, spielen, zeigen – so sehen die Zuschauerinnen und Zuschauer die Theatergruppe auf der Bühne. Texte lernen, zuhören, aufeinander eingehen, improvisieren – auch das gehört dazu. Und das meist in einer anderen Rolle, einem anderen Charakter, als sie sonst gewohnt sind. Dabei wird das Gedächtnis und Körperbewusstsein trainiert. Das Resultat: Das hält fit. Das macht Spass! Die Laienschauspieler/-innen nehmen damit eine Vorbildfunktion für Gleichaltrige ein und leben eindrücklich vor, dass man auch im Alter aktiv, mobil und geistig wach sein kann.



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