Baslerstab / Basel-Stadtschappo
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INTERNETCAFÉ PLANET13 22. Oktober 2009


Folgende Projektpartner engagieren sich massgeblich für schappo.


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Angebote privater und nicht staatlicher Institutionen (Disclaimer)

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Damit sozial Schwächere nicht noch mehr den Anschluss verpassen, haben die Initianten/-in PLANET13 gegründet. Ein Lokal, in dem Armutsbetroffene kostenlos einen Computer benutzen können. Ein Ort, um sich mit anderen Menschen zu treffen und auszutauschen.
www.planet13.ch




Herzlich willkommen

Hier dürfen Armutsbetroffene, aber auch alle anderen, kostenlos im Internet surfen oder einen Computer benutzen.

Wenn das Internetcafé PLANET13 um 10 Uhr seine Türen öffnet, warten manchmal schon über fünfzig Gäste darauf, Zugang zu einem der Computer zu erhalten. Surfen, chatten, eine Wohnung im Internet suchen oder eine Stellenbewerbung verfassen und ausdrucken – so vielschichtig und multikulturell wie die Gäste sind, sind auch deren Bedürfnisse. Einen zentralen Punkt verbindet aber die meisten dieser Menschen: sie sind armutsbetroffen und können sich einen eigenen Zugang ins Internet oder einen Computer aus finanziellen Gründen schlichtweg nicht leisten. Ausgrenzung und Ausschluss sind häufig die Konsequenzen für Betroffene, die denAnschluss ans elektronische Zeitalter verpassen.
Die Initianten/-innen haben die grosse Not erkannt. Aus dieser Erkenntnis wuchs ein Projekt, das in den letzten zwei Jahren erfolgreich umgesetztwurde. Projektleiter Christoph Ditzler nennt es «Hilfe zur Selbsthilfe».  Über zwanzig freiwillige Helfer/-innen übernehmen, nach innen und nach aussen, Verantwortung für verschiedenste Arbeitsfelder und tragen dazu bei, dass dieses Angebot zur Verfügung steht. So können Armutsbetroffene sich für kostenlose PC- oder Sprachkurse anmelden. Unterstützung findet auch, wer Mühe hat, seine Bewerbungsunterlagen zu formulieren. Für viele ist das Lokal zu einem Treffpunkt geworden, wo auch kulturelle Aktivitäten einen Platz haben. Freitags trifft man sich zum Filmabend. Ganz im Sinne von «die uni von unten», stehen am Montag Bildungsangebote zu aktuellen Themen im Zentrum.
Die Mitarbeiter/-innen sind selbst Armutsbetroffene, Armutsgefährdete, Erwerbslose, IV-Bezüger/-innen, Pensionierte, Flüchtlinge, Eingewanderte oder  Sozialhilfeempfänger/-innen. Sie haben das Internetcafé selbständig entworfen, realisiert und sich für die Finanzierung stark gemacht. Der Betriebsablauf wird gemeinsam gestaltet. Demokratisch werden Entscheidungen getroffen und die Einsatzzeiten festgelegt.
Alle Teammitglieder arbeiten ohne Entschädigung.



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