Baslerstab / Basel-Stadtschappo
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Porträt


Folgende Projektpartner engagieren sich massgeblich für schappo.


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Angebote privater und nicht staatlicher Institutionen (Disclaimer)

Teaser Bild
«I ha nid länger wölle zueluege. Als Musiker bisch immer irgendwie mit Drogefroge konfrontiert
und gsesch, was passiere cha.»

Mit schappo ausgezeichnet: «Bölle» Börlin engagiert sich für Musik ohne Drogen.

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Angefangen hat alles 1967, als Bölle Börlin erstmals in Kontakt mit Rauschmitteln kam. Bei einem Gig in London traf er nicht nur Jimmy Hendrix, sondern versuchte zum ersten Mal in seinem Leben auch Drogen. Zwei oder drei Züge waren genug, um ihm den ganzen Abend zu vermiesen. Seither verzichtet er auf jede Form von «High-Sein» durch Drogen. Bölle Börlin ist aber kein Missionar. Er weiss, dass die Grenzen fliessend sind, und er will auch niemandem sein Bier oder seine Zigarette verbieten. Sein Ziel ist einzig, jungen Talenten seine über 40 Jahre gesammelten Erfahrungen mit Musik ohne Drogen weiterzugeben - denn gute Musik kann mit nichts getoppt werden.

Die Idee ist einfach und überzeugt: Junge Musiker und Musikerinnen können von seinem Know-how profitieren, sich weiterentwickeln und erhalten Auftrittsmöglichkeiten an Konzerten und am Fernsehen. Getreu dem Motto «100% music - no drugs» verzichten die geförderten Nachwuchstalente auf den Konsum von Drogen und praktizieren einen vernünftigen Umgang mit Genussmitteln. Sechs Bands konnten von diesem Engagement bereits profitieren. Für den Herbst 2004 ist die nächste Runde geplant. Bewerben können sich Musiker/innen im Alter von 16-28 Jahren. Einfach Demo-Tape oder Demo-CD und Bewerbungsschreiben einreichen, und schon steht Bölle Börlin im Übungslokal!

Bölle Börlin weiss, wovon er spricht. Seit über 40 Jahren ist der Schlagzeuger im Musik-Business aktiv und kennt die Szene wie kaum ein anderer in Basel. Es kann deshalb nicht erstaunen, dass er bei den Jugendlichen so gut ankommt - er geniesst schon fast Kult-Status.


«100% music - no drugs» beweist eindrücklich und mit viel Herzblut, dass guter Sound keine Suchtmittel braucht.

Charlotte Strub und Josha Frey,
Beauftragte für Suchtprävention AJFP



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